
Der deutsche Tenor Lukas Schmidt war ab der Spielzeit 2022/23 Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper und anschließend bis 2026 Ensemblemitglied des Hauses. Dort war er unter anderem als Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail, als Erster Geharnischter in Die Zauberflöte, als Vítek in Janáčeks Die Sache Makropulos, als Erster Jude in Salome sowie als Eumete in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria zu erleben. Darüber hinaus wirkte er in den Neuproduktionen von Wagners Die Meistersinger von Nürnberg und Tannhäuser mit.
Lukas Schmidt arbeitete mit renommierten Dirigenten wie Philippe Jordan, Alexander Soddy, Axel Kober und Pier Giorgio Morandi zusammen. Weitere Engagements führten ihn an die Oper Frankfurt, das Hessische Staatstheater Wiesbaden und das Staatstheater Nürnberg.
Auch im Konzertfach ist Lukas Schmidt vielseitig tätig. Neben den großen Oratorien von Bach und Haydn sang er zahlreiche Kantaten und Messen sowie konzertante Opernaufführungen. In mehreren Liederabenden widmete er sich insbesondere dem romantischen Liedrepertoire von Schubert, Schumann und Strauss.
Seine Ausbildung erhielt er bei Professor Thomas Heyer an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Künstlerische Impulse erhielt er zudem von Brigitte Fassbaender, Michael Kraus, Linda Watson, Laura Aikin und Michael Schade sowie im Liedbereich von Helmut Deutsch und Julius Drake.
In der kommenden Spielzeit wird Lukas Schmidt als Pedrillo an der Staatsoper Unter den Linden, sowie als Tamino am Theater Bonn debütieren. Darüber hinaus ist er unter anderem in der Kölner Philharmonie sowie beim Esker Festival in Irland zu erleben.
Lukas Schmidt ist Träger des Kulturpreises des Main-Kinzig-Kreises und wurde 2024 für den Österreichischen Musiktheaterpreis in der Kategorie „Bester Nachwuchs männlich“ nominiert.

©AnnaSommerfeldPhotogaphy

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